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Sollte man die Heizung abdrehen, wenn man nicht zu Hause ist?

Ist es effektiver die Heizung beim Verlassen des Hauses abzudrehen oder sollte man auf einem niedrigem Level durchheizen?

Diese Frage stellen sich in der kalten Jahreszeit viele Menschen immer wieder. Wenn man zu Hause ist, will man es an kalten Tagen mollig warm haben und nutzt dafür logischerweise seine Heizung. Das Problem sind die dadurch enstehenden Heizkosten, welche sich leider wirklich häufen können. Die größten Kosten in einem durchschnittlichen Haushalt entstehen durch die Raumheizungen, die etwa 45 Prozent der jährlichen Energiekosten ausmachen. Haushalte, die Erdgas verwenden, geben etwa 950 EUR pro Jahr für Heizkosten aus, während der Preis für diejenigen, die auf Öl angewiesen sind, um ihre Häuser und Wohnungen gemütlich zu halten, satte 1.100 EUR pro Jahr beträgt (Bezugsgröße ist ein saniertes Einfamilienhaus mit einem Verbrauch von 12.000 Kilowattstunden pro Jahr). 

Da man keine geheizten Räume benötigt, wenn man nicht zu Hause ist, drehen viele Menschen in dieser Zeit die Heizung herunter oder schalten sie sogar ganz ab. Dabei stellt sich die Frage: Ist das der richtige Ansatz? Sicher, es scheint seltsam, ein Haus zu heizen, das niemand benutzt, und natürlich spart das Einstellen des Thermostats nach unten Geld, das sonst dazu führen würde, dass der Ort in diesen Zeiten auf einer angemessenen Temperatur gehalten wird. Einige argumentieren jedoch, dass die Kosten für die Wiedererwärmung des Wohnsitzes wesentlich höher sind als ein gleichmäßiges Beheizen.

Was stimmt nun wirklich?

Laut dem Energieministerium ist es ein häufiges Missverständnis und nicht wahr, dass ein Heizgerät härter arbeiten muss, um ein kaltes Haus aufzuwärmen, als um die Termperatur auf einem gemütlichen Temperaturniveau aufrechtzuerhalten.

Die Wahrheit ist, dass mehr Energie benötigt wird, um ein Haus auf seiner normalen Temperatur zu halten, als um es nach dem Herunterschalten des Thermostats wieder auf diese Temperatur zu erwärmen. Der Grund: Wärme bewegt sich immer an Orte, an denen es kalt ist. Wenn Ihre Räume warm sind, bewegt sich die Wärme ständig von der Innenseite Ihres Hauses nach außen, selbst wenn Ihr Haus gut isoliert ist. Dieser Effekt verringert sich, wenn die Innentemperatur sich der Außentemperatur annähert. Je länger das Haus kalt bleibt, desto mehr Energie spart es im Vergleich zu dem Energieverlust, der entsteht, wenn die Heizung bei Abwesenheit auf die normale Wohlfühltemperatur heizt. 

Das bedeutet nicht, dass Sie Ihre Heizung vollständig ausschalten sollten, bevor Sie Ihr Haus verlassen, insbesondere wenn Sie für eine Weile weg sein werden. Wenn ein Haus zu kalt wird, besteht die Gefahr, dass die Rohre gefrieren und Luft auf Holzböden, Schränken und anderen Oberflächen kondensiert, was eine Reihe negativer Auswirkungen haben kann.

Heizung einstellen

Unsere Empfehlung: halten Sie die Tempertur zu Hause bei 21 °C und lassen Sie sie auf 15 - 17 °C fallen, bevor Sie das Haus verlassen oder ins Bett gehen. Damit können jährlich etwa 5 bis 15 Prozent Heizkosten gegenüber eines permanenten Betriebes eingespart werden.

Welche weiteren Möglichkeiten zur Energieeinsparung bieten Elektroheizungen?

Das bewusste Arbeiten mit der Temperatureinstellung ist ein wichtiger erster Schritt zur Maximierung der Energieeffizienz. Elektroheizungen bieten jedoch auch eine Reihe anderer Maßnahmen und Features, um die Heizkosten zu senken, ohne auf zu viel Komfort zu verzichten.

Die wichtigsten automatischen Sparfunktionen von elektrischen Heizkörpern sind:

  • Digitale Thermostate: sind bis zu einem Bruchteil eines Grades genau und ermöglichen dadurch eine exakte Überwachund der Raumtemperatur. Dadurch wird verhindert, dass es zu heiß oder zu kalt wird. Wenn der Raum die richtige Temperatur erreicht hat, schaltet sich die Heizung sofort ab, und verhindert, dass Energie verschwendet wird.
  • 24/7-Programmierung (Tages- und Wochenprogrammierung):  Mit der Programmierung können Sie die Zeit und die Temperaturen für Ihre Heizung für jede Stunde des Tages und jeden Tag der Woche wählen. Damit lässt sich der Energieverbrauch optimal regeln und sinnloses Heizen bei Nichtnutzung vermeiden.
  • Erkennung offener Fenster: Mit diesem Feature wird vermieden, dass Elektroheizungen bei geöffneten Fenster weiterheizen. Das Thermostat erkennt einen plötzlichen Temperaturabfall, welcher durch geöffnete Türen oder Fenster im Raum entsteht und unterbricht das Heizen um keinen Strom zu verschwenden.
  • Adaptiver Start: Mit dieser Funktion stellt die Heizung sicher, dass die gewünschte Raumtemperatur schon zum Start Ihrer programmierten Zeit erreicht wird. Ein Durchheizen, um z.B. früh beim Aufstehen ein warmes Badezimmer vorzufinden, entfällt damit.

 

Eine der effektivsten elektrischen Heizmöglichkeiten ist eine Flächenspeicherheizung. Wir empfehlen die areo smart von eVARMO. Sie verfügt über alle oben genannten Funktionen und noch viele weitere, wie z.B. die Möglichkeit zur Appsteuerung.

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